Thema: Steinway |
|
|
| Zitat: |
Original von nikolaus
| Zitat: |
Original von cellodil
Nikolaus,
darf ich dem Interesse am Klaviererwerb entnehmen, dass Du das Luft- gegen ein Echtklavier tauschen möchtest?
Fände ich schön (dann können wir irgendwann zusammen spielen).
Herzliche Grüße
Sabine |
Äh, na ja, noch nicht so ganz...  |
... Du weißt ja: Ich bin chronisch optimistisch. Also: Das wird schon noch!
Herzliche Grüße
Sabine
(derzeit allein unter Aliens)
|
|
Thema: Was lest ihr zur Zeit? |
|
|
| Zitat: |
Original von Heike

(...) aber der Schluss stimmt ja ganz und gar nicht: in der Oper muss der Sopran am Schluss sterben!!!!
Heike |
Muss mir ganz entgangen sein, dass das eine Oper ist...
Liebe Grüße aus der Galaxis
Sabine
|
|
Thema: die neue Konzertsaison 2009/10 - Vorfreude-Thread |
|
|
| Zitat: |
Original von nikolaus
| Zitat: |
Original von cellodil
Gestern für Le Nozze di Figaro an der Bayerischen Staatsoper Tickets gekauft
... ist zwar erst im Juli, aber dafür singt der schöne Ildebrando den Figaro.
            |
Gratuliere!
Nikolaus  |
|
|
Thema: Steinway |
|
|
Nikolaus,
darf ich dem Interesse am Klaviererwerb entnehmen, dass Du das Luft- gegen ein Echtklavier tauschen möchtest?
Fände ich schön (dann können wir irgendwann zusammen spielen).
Herzliche Grüße
Sabine
|
|
Thema: Gestern im Konzert |
|
|
lieber ab!
Dann werde ich mal sehen, dass ich bei Gelegenheit in diese Aufnahmen reinhören kann.
und herzliche Grüße
Sabine
|
|
Thema: Gestern im Konzert |
|
|
| Zitat: |
Original von ab
| Zitat: |
Original von cellodil
Vorgestern war ich beim Hagen Quartett in der Stuttgarter Liederhalle.
Mir fehlte an dem Abend die Frische, die das Spiel des Hagen Quartetts sonst im Konzert hatte. Keine Ahnung, woher das kam. War vielleicht nicht so ganz ihr Tag.
|
Das lese ich gar nicht gerne...
Aber Schostakowtischs 14. Quartett, das zu meinen absoluten Lieblingen seines OEvres gehört, und nicht nur wegen der vorrangigen Cellobehandlung, solltest Du wirklich besser kennen lernen! (Den beiden bisherigen CD-Erfahrungen entsprechend aber lieber von anderen Ensembles als von den Hagens.)
|
Lieber ab,
ja, der Abend war leider nicht ganz glücklich. Vielleicht auch, weil meine Vorfreude und meine Erwartungen bei den Hagens doch eher groß sind. Aber ich hoffe, dass ich sie bald mal wieder und dann "in alter Frische" hören werde.
Was würdest Du denn bei Shostakovichs 14. Quartett für eine Einspielung empfehlen? Das Werk hat mir gut gefallen (war auch - wie gesagt - das Highlight des Abends).
Liebe Grüße
Sabine
|
|
Thema: Gestern im Konzert |
|
|
Vorgestern war ich beim Hagen Quartett in der Stuttgarter Liederhalle.
Auf dem Programm stand:
Franz Schubert
Quartettsatz Nr. 12 c-Moll D 703
Allegro assai
Dimitrij Shostakovich
Streichquartett Nr. 14 Fis-Dur op. 142
Ludwig van Beethoven
Streichquartett e-Moll op. 59/2 "Rasumowsky"
Ich hatte mich ja sehr darauf gefreut "die Hagens" mal wieder im Konzert zu hören, aber der Eindruck ist doch ein wenig durchwachsen.
Ob der Einstieg mit dem etwas zu oft in Kammermusik-Konzerten gehörten Schubert Quartettsatzes (ich nehme an, dass das an der "praktischen" Länge liegt) gut gewählt war, darüber kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich habe keine Ahnung, wie eine Interpretation aussehen müsste, die ein so kammermusikerfahrenes Publikum, wie es in dieses vorwiegend aus Abo-Hörern bestehende Publikum ist, aus dem Zustand höflicher Gelangweiltheit bei diesem Musikstück wachrütteln könnte. Die im großen Ganzen klangschöne und exakte Hagen-Interpretation konnte dies jedenfalls nicht leisten.
Für den Aufwach-Effekt sorgte dann das großartige Shostakovich-Quartett. Ich kannte das Werk nicht, war aber von der Spannung zwischen Melancholie und eruptiver Heiterkeit unglaublich fasziniert. Und dann hat das Werk auch noch eine wunderschöne Cellostimme... Für mich ganz klar das Highlight des Abends!
Das weckte Vorfreude auf den Beethoven, die leider doch eher enttäuscht wurde. Der zweite, langsame Satz versackte leider total. Das war kein "molto adagio", sondern eher ein Dahinkreuchen. Da war alle Spannung weg. Das konnte dann auch das mitreißende Finale nicht wieder ganz wettmachen.
Mir fehlte an dem Abend die Frische, die das Spiel des Hagen Quartetts sonst im Konzert hatte. Keine Ahnung, woher das kam. War vielleicht nicht so ganz ihr Tag.
Nichtsdestotrotz werde ich, wenn sie wieder in der Nähe sein werden, ganz bestimmt hingehen.
und liebe Grüße aus der Galaxis
Sabine
|
|
Thema: Was lest ihr zur Zeit? |
|
|
| Zitat: |
Original von Heike
es ist recht gelungen umgesetzt; jedenfalls anfangs. Mittlerweile wird mir der erhobene Zeigefinger etwas zu dick und die Botschaft zu offensichtlich.
|
da kann ich Dir nur zustimmen.
Liebe Grüße
Sabine
|
|
Thema: Gestern im Konzert |
|
|
Heute abend gastierte der schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnete, französische Pianist David Fray mit Werken von Schubert und Bach im Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle.
Vor der Pause Schubert:
Allegretto c-Moll D 915
Stücke für Klavier D 946 -
Drei Impromptus (op. posth.)
Nr. 2 Es-Dur: Allegretto
Sechs Moments musicaux D 780 (op. 94)
Nr. 1 C-Dur: Moderato
Nr. 2 As-Dur: Andantino
Nr. 3 f-Moll: Allegro moderato
Nr. 4 cis-Moll: Moderato
Nr. 5 f-Moll: Allegro vivace
Nr. 6 As-Dur: Allegretto
Nach der Pause Bach:
Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830 (aus: Clavier-Übung Teil I)
1. Toccata
2. Allemanda
3. Corrente
4. Air
5. Sarabande
6. Tempo di Gavotta
7. Gigue
Ein schöner, aber auch irgendwie verstörender Konzertabend.
Während des ersten Teils des Konzerts war ich von Frays merkwürdiger Bühnenpräsenz so irritiert, dass ich von der Musik selbst kaum etwas mitbekommen habe. Ich musste an die bekannten Videos von Fray denken, bei denen der junge Pianist auf mich immer etwas manieriert und leicht überspannt in seiner Mimik und Gestik gewirkt hat. Auf der Bühne ist der Eindruck, den Fray beim Klavierspielen erweckt, (trotz dieser Mimik und Gestik) überraschenderweise ein ganz anderer.
Der Neunundzwanzigjährige wirkt auf der Bühne, wenn er vor dem Flügel mehr kauert als sitzt, nicht wie ein Gould-Imitator, sondern völlig authentisch. Fray wirkt in seinem Auftreten und seinem Spiel ausgesprochen introvertiert, ganz in sich gekehrt. So, als wenn er eigentlich lieber mit seinem Flügel und der Musik alleine wäre, statt vor Publikum auf der Bühne zu spielen.
Sein Spiel hatte etwas ungeheuer Intimes, Privates, bei dem man sich als Zuschauer deplaziert fühlt, fast wie ein Voyeur. Immer wieder musste ich während des ersten Teils des Konzerts auch an Franz Kafkas Erzählung Auf der Galerie denken, an den am Ende weinenden Zuschauer auf der Galerie, der gar nicht so recht weiß, wieso er weint. Vielleicht, weil beim Zuschauen hinter Frays differenziertem, mitunter so schwerelos-leicht und dann wieder so kraftvoll klingenden Klavierspiel, bei dem er mal ganz jung, fast wie ein Knabe, dann ganz plötzlich wie ein uralter Mann wirkt, die Mühe und die Arbeit, die Kraft und Energie, die ihn das kostet, spürbar wird.
Trotzdem ein wunderbarer, berührender Abend mit einem zum Weinen schönen Bach.
|
|
Thema: Gestern im Konzert |
|
|
Lieber Nikolaus,
das freut mich für Dich!
Herzliche Grüße
Sabine
|
|
Thema: Was lest ihr zur Zeit? |
|
|
| Zitat: |
Original von Jürgen
Da ich ein sehr langsamer Leser bin, konsumiere ich die meiste Literatur als Hörbuch (manchmal auch Hörspiel).
Hauptsächlich im Auto im Berufsverkehr (täglich eine gute Stunde) und auf dem Hometrainer (zu wenig sagt mein Gewisssen), weil es dort sonst zu langweilig ist.
Bis gestern hörte ich:

Steven King: The green Mile, David Nathan (12 CDs)
12 CDs sind lang, zu lang eigentlich. Die erste Hälfte schleppt sich dahin, die Zweite versöhnt aber, spannend - ergreifend. |
Ich glaube, Stephen King als Hörbuch, das wäre gar nichts für meine Nerven. Obwohl ich ihn früher (wenn auch mit Gänsehaut und schlaflosen Nächten) gerne gelesen habe und solche alten Hits heute gerne vorgelesen bekomme, habe ich um dieses Genre als Hörbuch bislang einen großen Bogen gemacht. Aber vielleicht probier' ich es jetzt doch mal aus...
Liebe Grüße
Sabine
|
|
Thema: Was lest ihr zur Zeit? |
|
|
| Zitat: |
Original von Cetay
| Zitat: |
Original von cellodil
Weil ich für den Robert Anton Wilson gerade keinen Kopf habe (ich glaube, das ist was für die Ferien, wenn man sich ganz auf die zunächst einmal etwas verwirrend anmutende Konstruktion einlassen kann), |
Ich glaube, da reichen keine Rentnerferien aus, um die Konstruktion rational zu entwirren, deswegen hilft in der Tat nur Einlassen. Der Roman springt desöfteren mal unvermittelt in einen "anderen Eigenzustand"; Dafür hättest du das Wort Bilokation nicht erst hier im Forum lernen müssen.
|
Rentnerferien???? Wie bitte??? Ich glaube, da verwechselst Du was, nicht ich war es, die mit 80 geblitzt worden ist... Auch, wenn mein Fühlalter derzeit irgendwo jenseits der hundert liegt.
Ich denke, dass der Wilson richtig Spaß machen kann, wenn man einen halbwegs freien Kopf hat. Aber den braucht es glaube ich auf jeden Fall. Schon alleine wegen der vielen Bezüge, die er herstellt (und zugleich auch wieder in etwas anderes ummodelt), der verschiedenen Schauplätze und Ebenen. Ziemlich komplex. Ich habe das Gefühl, dass man zumindest einigermaßen entspannt da rangehen sollte.
Auf jeden Fall ein interessanter Text, der auch weiterhin oben auf meinem Stapel liegt (vielleicht kommen ja bald doch wieder entspanntere Zeiten...).
Noch einmal
für die Empfehlung
und herzliche Grüße
Sabine
|
|
Thema: Gestern im Konzert |
|
|
| Zitat: |
Original von ab
By the way: hat irgend jemand von euch einmal das Emerson Quartett im Konzert erlebt, wo sie exzellent waren? Aus allem, was mir bislang zugetragen wurde und meinen eigenen Erfahrungen scheint mir, dass es sich mehr um ein Studioquartett handelt, dass sie ihre guten Ergebnisse also bloß abseits des Konzertsaals abliefern.
|
Lieber ab,
ich habe das Emerson Quartet nur ein einziges Mal vor zwei oder drei Jahren im Konzert gehört.
Ich hatte mich sehr auf den Abend gefreut, weil mir ihre Einspielungen ganz gut gefallen. Und war danach ziemlich enttäuscht. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass ich vielleicht einfach bei dem Konzert Pech gehabt hatte.
Das Ganze machte den Eindruck, als wenn die Herren zu spät oder zumindest zu knapp vor dem Konzert angekommen wären, um sich einzuspielen, sich auf die Akustik des Saals und aufeinander einzustellen (der war etwas speziell). Klang ziemlich gruselig bis komplett entstellend. Bisweilen waren sie noch nicht einmal zusammen. Zum Teil ein einziges Gehacke. Nichts von dem Ton, den sie auf ihren Aufnahmen haben. Die recht bestürzte Miene des Cellisten an manchen Stellen schien mir jedoch ein Indiz dafür, dass das wohl nicht immer so ist in ihren Konzerten, dass an diesem Tag wohl einiges schief gelaufen sein musste. Außerdem fiel in der zweiten Hälfte des Konzerts dann noch ein Zuhörer in Ohnmacht, so dass unterbrochen werden musste, was sicherlich der Konzentration der Musiker auch nicht förderlich war.
Auf die Idee, dass das immer so sein könnte, dass sie tatsächlich eher ein "Studioquartett" sein könnten, bin ich nicht gekommen. Allerdings habe ich auch nicht das Bedürfnis, die vier Herren noch einmal im Konzert zu hören.
Und das Zuspätdransein muss wohl auch nicht zwingend zu einem miesen Konzert führen. Ich habe letztes Jahr die Zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker gehört, deren Anreise wegen einer Sperrung des hiesigen Flughafens recht abenteuerlich war (die brauchen ja 24 Plätze und können nicht eben mal kurz umbuchen). Die kamen eine knappe Stunde nach dem ursprünglichen Konzertbeginn im Haus an. Zehn Minuten später waren sie auf der Bühne und es war trotz einer kleinen Programmkürzung dann ein mehr als gelungenes Konzert.
Liebe Grüße
Sabine
|
|
Thema: Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2010? |
|
|
Mal wieder SWR 2 am Morgen zum Tagwerksbeginn
Franz Schubert:
4. Satz aus der Klaviersonate A-Dur D 959
Leif Ove Andsnes (Klavier)
Johann Adolph Scheibe:
1. Satz aus der Sinfonia à 16 D-Dur
Concerto Copenhagen
Leitung: Andrew Manze
Antonio Lotti:
1. Satz aus der Triosonate A-Dur
Concert Royal
Wolfgang Amadeus Mozart:
1. Satz aus der Sinfonie Es-Dur KV 132
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Sylvain Cambreling
Jean-Philippe Rameau:
4. Satz aus der Suite G-Dur/g-Moll
Angela Hewitt (Klavier)
Max Bruch:
Scherzo aus dem Quintett für 2 Violinen, Viola,
Violoncello und Klavier g-Moll
Ensemble Ulf Hoelscher
Johannes Brahms:
Ungarischer Tanz Nr. 3 F-Dur WoO 1
Budapest Festival Orchestra
Leitung: Iván Fischer
André Krikula:
Pois não!
André Krikula (acg)
Dave Brubeck:
Kathy's Waltz
Dave Brubeck Quartet
Liebe Grüße
Sabine
|
|
Thema: Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2010? |
|
|
| Zitat: |
Original von Gamaheh
Bei mir heute mal ein Kammermusik-Abend, zur Zeit läuft:

Johs. Brahms. Klarinettenquintett op.115 und Klavierquintett op.34
Sine Nomine Quartett
Thomas Friedli, Klarinette
Philippe Bianconi, Klavier
Grüße,
Gamaheh |
Gamaheh,
bei dem namenlosen Quartett mache ich mit, aber mit Dvorák:

Liebe Grüße aus dem eisigen Süden
Sabine
|
|
|
Besucher seit:
09.04.2006 09:00 Uhr
|