Was lest ihr zur Zeit? |
Rachmaninov
Administrator
    
Dabei seit: 17.03.2006
Beiträge: 10.832
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Hallo,
derzeit lese ich die frisch eingetroffene Buch "Dimitri Schostakowitsch - Sein Leben, sein Werk, seine Zeit" Von Krzysztof Meyer.
Die ersten beiden Kapitel habe ich bereits verschlungen
und was lest ihr so derzeit zum Thema "klassische Musik" oder lese nur ich hier im Forum für klassische Musik ?
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Administrator: Das Klassikforum
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14.07.2006 20:07 |
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Cosima unregistriert
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Hallo,
ich habe im Urlaubsgepäck u.a. dies:
Schwarz und Weiß. Erinnerungen und Gedanken eines Pianisten zwischen Ost und West (von Lazar Berman).
Endlich werde ich Zeit zum Lesen, Musikhören usw. haben.
Gruß, Cosima
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14.07.2006 21:26 |
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Carola unregistriert
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Ich lese schon seit längerer Zeit immer mal wieder und sehr gerne in diesem schönen Buch mit Prosa von Heinrich Heine:

Mit Musik hat es allerdings nichts zu tun. Auch wenn Wilhelm Müller mal kurz auftaucht. Aber die Sprache Heines ist selbst Musik. Und seine Ironie einfach köstlich. Klug ist er auch noch. Nicht zu vergessen seine wunderbaren Naturbeschreibungen.
Zum Beispiel dies hier als Beschreibung des hereinbrechenden Frühlings:
"Endlich kam der Tag, wo alles ganz anders wurde. Die Sonne brach hervor aus dem Himmel und tränkte die Erde, das alte Kind, mit ihrer Strahlenmilch, die Berge schauerten vor Lust und ihre Schneetränen flossen gewaltig, es krachten und brachen die Eisdecken der Seen, die Erde schlug die blauen Augen auf, aus ihrem Busen quollen hervor die liebenden Blumen und die klingenden Wälder, die grünen Paläste der Nachtigallen, die ganze Natur lächelte, und dieses Lächeln hieß Frühling."
Ist das nicht berauschend schön, diese Sprache? Aber ich komme vom Thema ab...
Mit Gruß von Carola
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14.07.2006 21:32 |
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Engelbert unregistriert
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Hallo Carola,
Heinrich Heine mag ich auch. Er kann satirisch sein, ohne bösartig zu werden. Das gefällt mir an ihm.
Die Geschichte unten habe ich vom Reiseleiter gehört, als ich mal in Granada war. Sie betrifft das Ende der maurischen Herrschaft unter König Boabdil. Damals wusste ich aber nicht, dass Heine die Geschichte in Versen erzählt hat. Kürzlich habe ich es durch Zufall im Internet gefunden und einen Ausschnitt abgeschrieben.
Literarisches Mosaik
Auf der Höhe wo der Blick ins Duero-Tal hinabschweift und die Zinnen von Granada sichtbar sind, zum letzten Male
Dorten steig vom Pferd der König und betrachtete die Stadt,
die im Abendlichte glänzte wie geschmückt mit Gold und Purpur
Aber, Allah, welch ein Anblick. Statt des vielgeliebten Halbmonds prangen Spaniens Kreuz und Fahnen auf den Türmen der Alhambra
Ach bei diesem Anblick brachen aus des Königs Brust die Seufzer,
Tränen überströmten plötzlich wie ein Sturzbach seine Wangen
Düster von dem hohen Zelter schaut herab des Königs Mutter,
schaut auf ihres Sohnes Jammer und sie schalt ihn stolz und bitter
„Boabdil el chico“ sprach sie „wie ein Weib beweinst du jetzo jene
Stadt, die du nicht wusstest zu verteidigen wie ein Mann“
Als des Königs liebste Kebse solche harte Rede hörte, stürzte sie
aus ihrer Sänfte und umhalste den Geliebten
„Boabdil el chico“ sprach sie „Tröste dich mein Heißgeliebter,
aus dem Abgrund deines Elends blickt hervor ein schöner Lorbeer“
„Berg des letzten Mohrenseufzers“ heißt bis auf den heutigen Tag jene Höhe, wo der König sah zum letzten Mal Granada
Gruß
Engelbert
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14.07.2006 22:17 |
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Rachmaninov
Administrator
    
Dabei seit: 17.03.2006
Beiträge: 10.832
Themenstarter
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eigentlich geht es ja um Literatur über klassische Musik
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Administrator: Das Klassikforum
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14.07.2006 23:13 |
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AcomA
Dabei seit: 17.03.2006
Beiträge: 903
Herkunft: Ingolstadt
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zuletzt:
heinrich IV. und der gang nach canossa
spanischer bürgerkrieg
behandlungsfehler bei einem fall von hodentorsion (rheinisches ärzteblatt)
interview mit alexandre tharaud (piano news)
gruß, siamak
__________________ siamak
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15.07.2006 00:10 |
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Janina unregistriert
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| Zitat: |
| eigentlich geht es ja um Literatur über klassische Musik |
...dass man hier aber auch kaum unkommentiert vom Thema abkommen darf...
Ich beschränke mich dann wohl auch besser auf Bücher rein musikalischen Inhalts. Schon länger lese ich "Maria Callas" von Stelius Galatopoulos. Ein Riesenschinken, aber unheimlich empfehlenswert. Tolle Bilder und eine sehr persönliche Biographie, die nicht langweilt sondern wirklich in das Leben der Callas entführt und auch dioe vielen anderen Biographien nicht unkommentiert stehenlässt. Es ist meines Wissens die einzige Biographie, die von Maria Callas genehmigt wurde. Was natürlich eine schwierige Sache ist: Steht Sie hinter dieser Biographie, weil sie böse Gerüchte berichtigt oder weil Sie die Callas beschönigt. Ich habe das Buch noch nicht ganz gelesen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass Letzteres zutrifft, der Autr scheint zu versuchen recht neutral zu bleiben. Vielleicht hats noch jemand gelesen und kann seinen Senf dazugeben? Würd mich freuen. Vielleicht wäre das auch was für den Callas-Thread...
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16.07.2006 13:08 |
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Rachmaninov
Administrator
    
Dabei seit: 17.03.2006
Beiträge: 10.832
Themenstarter
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| Zitat: |
Original von Janina
| Zitat: |
| eigentlich geht es ja um Literatur über klassische Musik |
...dass man hier aber auch kaum unkommentiert vom Thema abkommen darf...
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Da war ein
hinter !
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Administrator: Das Klassikforum
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16.07.2006 13:22 |
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Engelbert unregistriert
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@Rachmaninoff
Mein Artikel zu Heinrich Heine hat schon einen Bezug zur Klassischen Musik, nur ich hatte versäumt, ihn zu nennen.
Es gibt eine Reihe Belcanto-Opern, deren Schauplatz Granada ist, in der die maurische Herrschaft durch die allerkatholischen Majestäten abgelöst wurde:
Ich zähle auf: Zoraide de Granata,(Donizetti) Alahor di Granata, (Donizetti) L'Esule di Granata (Meyerbeer) L'Ebreo (Appoloni)
In der letztgenannten Oper hat Bobabdil-el-chic,der letzte Herrscher Granadas, eine kleine Rolle. Zu meinen Gewohnheiten gehört es, bei historischen Persönlichkeiten in Opern geschichtliches und literarisches Quellenstudium zu betreiben. Bei der Gelegenheit bin ich auf Heine gestoßen, indem ich als Stichwort "Boabdil" eingab und "Die Träne des Mohren" mir in Erinnerung war.
Zu Heine findet man auch, wenn man nach der Sage vom Fliegenden
Holländer forscht. Man denke nur an die vielen Gedichte, die von ihm vertont wurden.
Ich denke schon, dass man ein bisschen über ein Thema hinausschießen darf, bezugnehmend auf den Report über "Fussball" in das-klassikforum.de
ZWEI VORSCHLÄGE:
DerThemenkreis "MYTHOLOGIE" könnte mich sehr interessieren.
Hier sollte jeweils eine Figur nebst Personenkreis (z.B. THESEUS mit Phädra, Hypolytus, Aricie, Ariana) so dargestellt werden, wie die griechische Heldensage ihn überliefert. Danach könnte man untersuchen, welche Komponisten sich das Thema vorgenommen und wie sie es strapaziert haben.
Ein anderer schöner Zwirn wäre: "Die Musik im Spiegel der Literatur."
Hier wäre ein Sprechdrama (z.B. Shakespeares: Romeo und Julia) die Headline und dann wird abgehandelt, welcher Komponist dazu etwas zu sagen hat und welche Form er wählte. Etwa die Oper, das Ballett, die sinfonische Dichtung, die Konzert-Ouvertüre, die Bühnenmusik u.s.w.
Gruß
Engelbert
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17.07.2006 05:15 |
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Zelenka unregistriert
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| Zitat: |
Original von Engelbert
Mein Artikel zu Heinrich Heine hat schon einen Bezug zur Klassischen Musik, nur ich hatte versäumt, ihn zu nennen.
Ich denke schon, dass man ein bisschen über ein Thema hinausschießen darf, bezugnehmend auf den Report über "Fussball" in das-klassikforum.de
ZWEI VORSCHLÄGE:
DerThemenkreis "MYTHOLOGIE" könnte mich sehr interessieren.
Hier sollte jeweils eine Figur nebst Personenkreis (z.B. THESEUS mit Phädra, Hypolytus, Aricie, Ariana) so dargestellt werden, wie die griechische Heldensage ihn überliefert. Danach könnte man untersuchen, welche Komponisten sich das Thema vorgenommen und wie sie es strapaziert haben.
Ein anderer schöner Zwirn wäre: "Die Musik im Spiegel der Literatur."
Hier wäre ein Sprechdrama (z.B. Shakespeares: Romeo und Julia) die Headline und dann wird abgehandelt, welcher Komponist dazu etwas zu sagen hat und welche Form er wählte. Etwa die Oper, das Ballett, die sinfonische Dichtung, die Konzert-Ouvertüre, die Bühnenmusik u.s.w.
Gruß
Engelbert
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Lieber Engelbert:
In diesem Faden bist du sicher nicht der einzige "Sünder" gewesen, der über das vorgegebene Thema hinausgeschossen ist, ich nenne nur die Namen Carola und Siamak.
Du hättest das Heine-Gedicht (aus Romanzero, 1851) auch noch bis zu seinem Schluß zitieren können und wärst immerhin bei andalusischen Gitarren angekommen:
»Boabdil el Chico,« sprach sie,
»Tröste dich, mein Heißgeliebter,
Aus dem Abgrund deines Elends
Blüht hervor ein schöner Lorbeer.
»Nicht allein der Triumphator,
Nicht allein der sieggekrönte
Günstling jener blinden Göttin,
Auch der blutge Sohn des Unglücks,
»Auch der heldenmütge Kämpfer,
Der dem ungeheuren Schicksal
Unterlag, wird ewig leben
In der Menschen Angedenken.«
»Berg des letzten Mohrenseufzers«
Heißt bis auf den heutgen Tag
Jene Höhe, wo der König
Sah zum letzten Mal Granada.
Lieblich hat die Zeit erfüllet
Seiner Liebsten Prophezeiung,
Und des Mohrenkönigs Name
Ward verherrlicht und gefeiert.
Nimmer wird sein Ruhm verhallen,
Ehe nicht die letzte Saite
Schnarrend losspringt von der letzten
Andalusischen Gitarre.
Sicher schöne Gedanken ... (Abschreiben brauchst Du derlei übrigens nicht, das Heine-Gedicht ist natürlich im digitalen "Projekt Gutenberg" enthalten, durch Googeln gelangt man ganz einfach dorthin).
Fußball: Der hat im "Hinterzimmer" des Forums stattgefunden, Dein Argument will also nicht recht stechen. Etwas mehr "Fadendisziplin" ist schon sehr wünschenswert! Niemand hat andererseits etwas gegen Bemerkungen am Rande, die sehr interessant sein können. Und Deine Themenvorschläge sind natürlich attraktiv, ich freue mich schon.
Gruß,
Zelenka
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17.07.2006 07:39 |
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Rachmaninov
Administrator
    
Dabei seit: 17.03.2006
Beiträge: 10.832
Themenstarter
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| Zitat: |
Original von Engelbert
Ein anderer schöner Zwirn wäre: "Die Musik im Spiegel der Literatur."
Hier wäre ein Sprechdrama (z.B. Shakespeares: Romeo und Julia) die Headline und dann wird abgehandelt, welcher Komponist dazu etwas zu sagen hat und welche Form er wählte. Etwa die Oper, das Ballett, die sinfonische Dichtung, die Konzert-Ouvertüre, die Bühnenmusik u.s.w.
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@Engelbert,
diesen Vorschlag finde ich sehr schön.
Schließlich haben immer wieder verschiedenste Vorlagen aus der Literatur oder anderen Künsten die Musik inspiriert.
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Administrator: Das Klassikforum
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17.07.2006 10:20 |
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Carola unregistriert
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Gerade angefangen:
Martin Geck: Ludwig van Beethoven

Das scheint mir ein erstaunlich gehaltvolles kleines Bändchen zu sein. Rezension folgt,wenn ich es ganz gelesen habe.
Mit Gruß von Carola
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25.07.2006 13:36 |
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ab unregistriert
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Die Insel des zweiten Gesichts von Albert V. Thelen: Ein Buch das mir bislang auf jeder einzelnen Seite eine unglaublich Freude durch die Sprachkunst bereitet.

und dazu noch: Musical Meaning and Expression von Stephen Davies
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17.08.2006 23:28 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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Werner Fuld, Paganinis Fluch: Die Geschichte einer Legende, Rowohlt Taschenbuch (Reinbek, 2003)
Nicht gerade eine Neuerscheinung...
Aber ein echter Page-Turner (jedenfalls für mich), der die Entstehung der Legende Paganini dem, was über dessen Leben dokumentiert (oder dokumentierbar) ist, gegenüberstellt.
Unterhaltsame Lektüre.
__________________ ... the rest is silence
William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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14.10.2006 23:49 |
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nikolaus
Dabei seit: 01.04.2006
Beiträge: 3.817
Herkunft: Bonn
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Rudyard Kipling: Kim
Bin aber noch am Anfang und muß mich noch reinfinden.
Nikolaus.
__________________ Tanzen, das ist der glücklichste Rhythmus des Lebens...
M. Sauvageot
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15.10.2006 01:17 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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Nachdem ich mit riesiger Begeisterung Ortheils aktuelles Mozart-Buch gelesen habe, nun:
Hanns-Josef Ortheil, Mozart im Innern seiner Sprachen, Sammlung Luchterhand (2002)
... wohl mein letztes Mozart-Buch für dieses Jahr
... oder auch nicht
__________________ ... the rest is silence
William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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17.10.2006 13:54 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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Friedrich Nietzsche, Die Geburt der Tragödie, Kritische Studienausgabe Band 1, Giorgio Colli (ed), Mazzino Monbtinari (ed), de Gruyter, dtv (München)
Darin geht es auch um die Frage, ob man Musik mit dem Mittel der Sprache überhaupt beikommen kann...
Finde ich ziemlich spannend (und Nietzsches Schreibstil ist ohnehin immer wieder ein Genuss!), weil ich - wohl auch aus anderen Gründen als denen, die Nietzsche sieht - doch immer wieder mit meiner Sprache ringe, wenn es um Musik geht.
Denke, das könnte ja vielleicht auch mal ein witziges Thema sein: Können wir über Musik überhaupt reden...
Vielleicht ja demnächst....
Grüße
Sabine
__________________ ... the rest is silence
William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von cellodil: 23.10.2006 19:41.
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23.10.2006 19:41 |
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Gamaheh

Dabei seit: 31.05.2006
Beiträge: 1.342
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| Zitat: |
Original von cellodil
Denke, das könnte ja vielleicht auch mal ein witziges Thema sein: Können wir über Musik überhaupt reden...
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Nein; aber da wir Menschen sind, und uns die Sprache eigen, können wir nicht aufhören, es - wider besseres Wissen und pace Wittgensteins - immer wieder zu versuchen.
Grüße,
Gamaheh
Entschuldige die lakonische Antwort, Sabine, aber entweder so oder Vom Winde verweht mit Anhang ...
__________________ Es gibt keinen höheren Zweck der Kunst, als in dem Menschen diejenige Lust zu entzünden, welche sein ganzes Wesen von aller irdischen Qual [...] befreit und ihn [...] erhebt. [E.T.A. Hoffmann]
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25.10.2006 12:47 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| Zitat: |
Original von Gamaheh
| Zitat: |
Original von cellodil
Denke, das könnte ja vielleicht auch mal ein witziges Thema sein: Können wir über Musik überhaupt reden...
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Nein; aber da wir Menschen sind, und uns die Sprache eigen, können wir nicht aufhören, es - wider besseres Wissen und pace Wittgensteins - immer wieder zu versuchen.
Grüße,
Gamaheh
Entschuldige die lakonische Antwort, Sabine, aber entweder so oder Vom Winde verweht mit Anhang ... |
Liebe Gamaheh,
da gibt es gar nichts zu entschuldigen. Ich hatte das ja auch nur als Überlegung in den Raum gestellt. Ich finde auch die "Vom Winde verweht mit Anhang"-Version spannend, aber vielleicht muss das wirklich nicht sein....
Herzliche Grüße
Sabine
__________________ ... the rest is silence
William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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25.10.2006 20:36 |
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Ganong unregistriert
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Liebe Janina ,
"Deine" Callas - Biographie ist bekanntlich ein Muss für jeden Callas -Verehrere . Un dauch die Gruppe , die ein sehr distanzierte sverhältnis zu ihr haben .
Für das mitlesend e Auge ein genuss .
Anders als das schaurige Buch von Jürgen Kesting ( u. a. FAZ-Schreiber ) eine wahre Fundgrube .
Da Mmme. Callas s e h r selbstkritisch gewesen ist , ist ihre Mitwirkung immer ein unendlicher Gewinn !!!
ich empfehle Dir , das Buch von MIchel Glotz , ihrem Manger und Freu nd ( sie hatte leider nur sehr wenige Freunde : etwa die Simionato , Franco Corelli , Zaccaria , Jon Vickers , Tullio Serfain , Giulini ) ."La not ebleue . Une vie por la musique" ( Lattès ; paris ; 2002 ) .
Beste Grüsse ,
Frank
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28.10.2006 15:48 |
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Besucher seit:
09.04.2006 09:00 Uhr
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