Was lest ihr zur Zeit? |
ab

Dabei seit: 10.09.2006
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Herkunft: Österreich
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| RE: Andrew Kazdin / Glenn Gould |
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Stegemanns Buch ist lohnend. Dieses hier kenne ich nicht.
__________________ Gruß, ab
Wissen ist Beschreiben können.
(Rudolf Arnheim)
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29.01.2009 23:49 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| Hans-Ulrich Treichel, Der Papst, den ich gekannt habe |
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Gerade angefangen:

Hans-Ulrich Treichel
Der Papst, den ich gekannt habe
Suhrkamp Taschenbuch; Auflage: 1 (3. Dezember 2008)
118 Seiten
ISBN-10: 3518460420
ISBN-13: 978-3518460429
Der passendere Titel wäre wohl "Notizen eines Hochstaplers", denn es gibt gewissermaßen nichts, was Treichels Ich-Erzähler nicht kann. Er spricht zahllose Sprachen (selbstverständlich hervorragend, Italienisch gar besser als die Italiener) und Dialekte, spielt wunderbar Klavier, hat mal einen milchtrinkenden Mafiaboss an der Hotelbar in Palermo und den Papst in dessen Sommerresidenz im Aufzug getroffen, außerdem hat er diverse Fächer an diversen Hochschulen unterrichtet, war Kunsthändler in Rom und Dogwalker in New York City. Moment... äh??? Dogwalker??? Wie passt das denn? Tja...
Obwohl man dem Ich-Erzähler von Anfang an kein Wort von dem, was er einem da erzählt glaubt, lässt man sich von dessen Geplauder doch verführen. Ein bisschen Münchhausen, ein bisschen Schelm...
Mein vorläufiges Urteil: Kurz und kurzweilig, schön geschrieben, witzig und - obwohl es eigentlich keine Handlung gibt - doch spannend.
Mal sehen, wie's weitergeht. Die Hälfte habe ich noch vor mir.
Liebe Grüße
Sabine
__________________ ... the rest is silence
William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von cellodil: 31.01.2009 09:55.
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31.01.2009 09:46 |
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Heike

Dabei seit: 18.05.2008
Beiträge: 1.939
Herkunft: Berlin
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Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten

Ganz grauenhafte Zeitzeugnisse, ohne billige Betroffenheitslektüre zu sein.
Ehemalige Insassen (darunter einige so bekannte wie Janka und Fuchs) berichten über ihre Verhaftung und die Haftbedingungen von nach dem Krieg bis zum Mauerfall.
Ich wünsche diesem Buch viele Leser.
Heike
P.s ich weiß immer nicht genau. ob es hier nur um musik-assoziiierte Lektüre gehn soll oder nicht, also falls doch, parallel lese ich zur Zeit immer mal wieder ein Kapitel aus:
Die Krankheiten großer Komponisten, Bd.1,
Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Vincenzo Bellini, Felix Mendelssohn Bartholdy, Frederic Chopin. Robert Schumann:
Interessant, aber wirklich vor allem für das medizinische, man sollte keine sorgfältige Biographierecherche darüber hinaus erwarten. Was die Krankheiten angeht, ist es aber wirklich lesenwert und auch kurzweilig.
__________________ Ich bin nicht sicher, ob es Fortschritt in der Kunst geben kann - Arvo Pärt
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Heike: 31.01.2009 21:12.
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31.01.2009 20:31 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| Zitat: |
Original von Hebre
P.s ich weiß immer nicht genau. ob es hier nur um musik-assoziiierte Lektüre gehn soll oder nicht |
Liebe Heike,
ich finde das bisherige "Querbeet" in dem Fall ganz in Ordnung und wüsste auch nicht, wieso wir das trennen sollten. Der Andrang hier ist ohnehin - so scheint es mir jedenfalls - nicht so groß. Und für spezifische Themen gibt es ja extra Threads...
Liebe Grüße
Sabine
__________________ ... the rest is silence
William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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01.02.2009 13:10 |
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rejo
Dabei seit: 20.01.2009
Beiträge: 26
Herkunft: Niedersachsen
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| RE: Was lest ihr zur Zeit? |
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ich lese gerade 2 Bücher um das Klavier besser kennenzulernen, um die Kultur, den Anfang , die Entstehung, den Bau des Instrumentes und alles daürber kennenzulernen und mich in die Zeit hineinzuversetzten.
Und dann kann es wieterführend werden
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05.02.2009 22:29 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| Catherine Gildiner / Verführung: Ein Freud-Krimi |
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Beschert mir derzeit kurze Nächte:

Catherine Gildiner, Verführung: Ein Freud-Krimi
OT: Seduction
Ü: Margarete Längsfeld, Sabine Maier-Längsfeld
Kindler/Rowohlt, 1. Auflage, März 2006
ISBN 13: 978 3 463 40497 4
ISBN 10: 3 463 40497 4
508 Seiten
"Es ist mir wirklich peinlich, aber ich kann mich nicht erinner, warum ich meinen Mann umgebracht habe".
Mit diesem schönen Satz beginnt Catherine Gildiners Buch Verführung, das der Verlag mit dem Untertitel "Freud-Krimi" versehen hat.
Tatsächlich recherchiert die verurteilte Gattenmörderin Kate, die sich in ihrer Gefängniszeit am kanadischen Ende der Welt zur Freud-Expertin herangebildet hat, im Umfeld der diversen nationalen und internationalen psychoanalytischen Vereinigungen. Ihr Partner bei den Ermittlungen ist der attraktiv-ungehobelte Detektiv Jackie Lawton, der selbst den Großteil seines Lebens hinter Gittern zugebracht hat und ebenso ungern mit anderen zusammenarbeitet wie Kate selbst.
Es geht um einen potentiellen Nestbeschmutzer, der sich medienwirksam mit angeblich neuen Erkenntnissen über den Altvater der Psychoanalyse in Szene setzt. Doch kaum ist die attraktive Kate ihrer Zielperson in Wien ein Stück näher gekommen, liegt der auch schon mit durchgeschnittener Kehle in seiner Wohnung. Ist der Auftrag eine Falle? Soll Kate der Mord an dem umstrittenen Analytiker in die Schuhe geschoben werden? Ist Jackie Teil des Komplotts?
Zwischenbilanz: Unterhaltsam, leidlich spannend und bisweilen ziemlich witzig.
__________________ ... the rest is silence
William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von cellodil: 05.02.2009 22:37.
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05.02.2009 22:36 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| RE: Catherine Gildiner / Verführung: Ein Freud-Krimi |
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P.S. Verführung ist übrigens der erste Roman der spätberufenen Autorin Catherine Gildiner (* 1948), die promovierte Psychologin ist und sich mit Freud und den Gepflogenheiten psychoanalytischer Gesellschaften gut auszukennen scheint...
__________________ ... the rest is silence
William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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05.02.2009 22:49 |
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nikolaus
Dabei seit: 01.04.2006
Beiträge: 3.817
Herkunft: Bonn
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| RE: Carlos Ruiz Zafón / Das Spiel des Engels |
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| Zitat: |
Original von nikolaus

Anna Enquist: Kontrapunkt
Hörte sie nicht den Schmerz in dieser schlichten Melodie? Eine Mutter will die Erinnerung an ihre tragisch verstorbene Tochter lebendig erhalten. Sie stemmt sich gegen die verstreichende Zeit - und verzweifelt fast daran. Erst als sie, die ausgebildete Pianistin, wieder beginnt, Bachs Goldberg-Variationen am Klavier einzustudieren, erkennt sie, dass ihr die intensive Auseinandersetzung mit der Musik eine Brücke zu ihrer Tochter sein kann. Nichts ist schmerzlicher als der Verlust eines geliebten Menschen. Und nichts ist schrecklicher als das allmähliche Verblassen der Erinnerung an ihn. Nach dem tragischen Tod ihrer Tochter will sich die Mutter nicht damit abfinden, dass ihr die verstreichende Zeit die Erinnerungen nimmt oder verfälscht, dass sie mit der Vergangenheit abschließen und in die Zukunft blicken soll. Nein, sie will die Vergangenheit, in allen Einzelheiten will sie ihre geliebte Tochter sehen, lebendig, als Baby, als Mädchen, als junge Frau. Dann nimmt sie sich zum ersten Mal seit ihrer Zeit am Konservatorium die Goldberg-Variationen von Bach wieder vor, kauft Partituren, schreibt Fingersätze, beschäftigt sich mit Bachs Leben. Spielt und interpretiert. Dreißig Variationen, eine Aria am Anfang und am Schluss. Und das Wunder geschieht: Die Harmonie, die Vielstimmigkeit, die verschiedenen Formen und Klänge von Bachs Musik evozieren und begleiten Szenen aus dem Leben mit ihrer Tochter, von der Geburt bis zum Studienabschlussfest, Familienferien zu viert mit Mann und Sohn, Meinungsverschiedenheiten und Augenblicke größter Nähe. Selten wurden bisher so intensiv und klar Leben und Musik in eins gesetzt, und selten berührte ein Buch so tief. |
Inzwischen habe ich es ganz gelesen:
Mein Eindruck ist danach jedoch zwiespältig, und richtig berührt hat mich dieses Buch nicht.
Die Konstruktion (die Mutter erinnert sich beim Üben der Goldbergvariationen ihrer Tochter; jede Variation ist dabei mit einer Episode aus dem Leben der beiden verbunden - nicht chronologisch) ist sicherlich interessant und durchaus spannend.
Die Autorin, selbst ausgebildete Pianistin und Psychoanalytikerin, weiss, wovon sie schreibt. Allerdings überwiegt, sowohl was das Musikalische als auch das "Seelische" betrifft, der analytische Blick. Richtige Emotionen kommen bei mir daher nicht an, und das finde ich etwas schade.
Seltsamerweise habe ich manchmal den Eindruck, es könnte autobiographisch sein, weil das, was Anna Enquist schreibt, oft so einsichtig ist. Dann irritiert mich die von mir empfundeneDistanz umso mehr...
Was ich an einem ruhigen Abend sicher noch machen werde, ist:
Die Goldbergvariationen (natürlich Gould '81) hören und dabei lesen, was Enquist über das Einstudieren schreibt.
Gruß, Nikolaus.
__________________ Tanzen, das ist der glücklichste Rhythmus des Lebens...
M. Sauvageot
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07.02.2009 10:17 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| Anna Enquist / Kontrapunkt |
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| Zitat: |
Original von nikolaus

Anna Enquist: Kontrapunkt
(....)
Inzwischen habe ich es ganz gelesen:
Mein Eindruck ist danach jedoch zwiespältig, und richtig berührt hat mich dieses Buch nicht.
Die Konstruktion (die Mutter erinnert sich beim Üben der Goldbergvariationen ihrer Tochter; jede Variation ist dabei mit einer Episode aus dem Leben der beiden verbunden - nicht chronologisch) ist sicherlich interessant und durchaus spannend. |
Lieber Nikolaus,
mir ging es ähnlich, zumal ich auch den Eindruck hatte, dass die Konstruktion nicht nur sehr verkopft ist, sondern auch in sich oft nicht ganz plausibel und/oder willkürlich, dass die beiden Ebenen nicht konsequent genug miteinander verzahnt sind, dass sie letztlich nur an manchen Stellen überzeugend ineinandergreifen.
| Zitat: |
Original von nikolaus
Allerdings überwiegt, sowohl was das Musikalische als auch das "Seelische" betrifft, der analytische Blick. Richtige Emotionen kommen bei mir daher nicht an, und das finde ich etwas schade. |
Das ging mir ganz genauso. Die Geschichte hat mich nicht wirklich berührt. Sie wirkt nicht "wahrhaftig", sondern hat eine gewisse unaufrichtige Manieriertheit, hinter der sich vielleicht etwas oder auch nichts verbirgt.
| Zitat: |
Original von nikolaus
Seltsamerweise habe ich manchmal den Eindruck, es könnte autobiographisch sein, weil das, was Anna Enquist schreibt, oft so einsichtig ist. Dann irritiert mich die von mir empfundeneDistanz umso mehr... |
Ein interessanter Gedanke. Dann könnte ich das vielleicht doch nachvollziehen, wieso das Buch so ist, wie es ist, dann wäre die Distanziertheit gewissermaßen eine Art von Abwehr.
| Zitat: |
Original von nikolaus
Was ich an einem ruhigen Abend sicher noch machen werde, ist:
Die Goldbergvariationen (natürlich Gould '81) hören und dabei lesen, was Enquist über das Einstudieren schreibt.
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Das wollte ich nach der Lektüre auch tun, hab's aber bislang noch nicht geschafft...
Liebe Grüße
Sabine
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William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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07.02.2009 12:27 |
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Rachmaninov
Administrator
    
Dabei seit: 17.03.2006
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Themenstarter
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zur erheiterung meiner täglichen autofahrten folgendes geliehen:

Der Spieler / Der Großinquisitor / Die Sanfte / Helle Nächte
__________________ _____
Administrator: Das Klassikforum
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07.02.2009 14:09 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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Lieber Admin,
für Autofahrten finde ich Hörbücher auch ideal. Wer liest denn die Dostojewski-Bücher? Sind das "richtige Hörbücher" oder eher "Hörspiele"?
Liebe Grüße
Sabine
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William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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07.02.2009 15:07 |
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ab

Dabei seit: 10.09.2006
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07.02.2009 22:32 |
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ab

Dabei seit: 10.09.2006
Beiträge: 6.063
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à propos Bücher mit Musikbezug (im weilteren Sinne) hat jemand von euch von Richard Powers Der Klang der Zeit gelesen? Ist das wirklich so gut, wie zu hören ist?
Danke!
__________________ Gruß, ab
Wissen ist Beschreiben können.
(Rudolf Arnheim)
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07.02.2009 22:38 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| RE: Dostojewski-Hörbücher |
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| Zitat: |
Original von ab
| Zitat: |
Original von cellodil
Wer liest denn die Dostojewski-Bücher? |
Das kommt mir so absurd vor, wie wenn Du behaupten würdest, Kompositionen müsste man in der Partitur lesen, nicht aber anhören:
à la "Wer hört denn noch Musik?"
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Lieber ab,
war das so missverständlich? Uuups... Ich wollte einfach nur wissen, von wem die Texte auf den CDs, die oben abgebildet sind, gelesen werden. Also: Welcher Schauspieler und/oder Sprecher liest, bzw. ob einer liest oder das eine Hörspielfassung ist. Ich finde, dass das einen ziemlichen Unterschied machen kann (gewissermaßen wie bei Interpretationen in der Musik).
Liebe Grüße
Sabine
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William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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07.02.2009 23:30 |
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kreisler

Dabei seit: 11.01.2009
Beiträge: 853
Herkunft: München
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07.02.2009 23:34 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| Richard Powers / Der Klang der Zeit |
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| Zitat: |
Original von ab
à propos Bücher mit Musikbezug (im weilteren Sinne) hat jemand von euch von Richard Powers Der Klang der Zeit gelesen? Ist das wirklich so gut, wie zu hören ist?
Danke! |
Lieber ab,
ja, das habe ich vor längerer Zeit gelesen. Es war kein Buch, das mich damals ganz und gar begeistert hätte, dazu gibt es in der erzählerischen Struktur zu viele Durchhänger. Aber im Rückblick erinnere ich mich vor allem an die guten und starken Momente und an das, was dem Text etwas "Wahrhaftiges" gibt, und nicht an die Schwächen, so dass ich heute eine deutlich positivere Haltung zu dem Text habe als unmittelbar nach der Lektüre. Ich würde es aus dem zeitlichen Abstand heraus - im Gegensatz zu meiner damaligen Meinung - als durchaus lesenswert einstufen.
Liebe Grüße
Sabine
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William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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07.02.2009 23:40 |
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ab

Dabei seit: 10.09.2006
Beiträge: 6.063
Herkunft: Österreich
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| RE: Dostojewski-Hörbücher |
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| Zitat: |
Original von cellodil
Ich wollte einfach nur wissen, von wem die Texte auf den CDs, die oben abgebildet sind, gelesen werden. |
Uuups...
Tatsächlich ein Missverstädnis ins fette Fettnäpfchen
__________________ Gruß, ab
Wissen ist Beschreiben können.
(Rudolf Arnheim)
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08.02.2009 00:19 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
Beiträge: 3.560
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| RE: Dostojewski-Hörbücher |
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| Zitat: |
Original von ab
| Zitat: |
Original von cellodil
Ich wollte einfach nur wissen, von wem die Texte auf den CDs, die oben abgebildet sind, gelesen werden. |
Uuups...
Tatsächlich ein Missverstädnis ins fette Fettnäpfchen |
... dann kann ich jetzt ja beruhigt schlafen gehen.
Gute Nacht! und liebe Grüße
Sabine
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William Shakespeare, The Tragedy of Hamlet Prince of Denmark, Vii
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08.02.2009 00:29 |
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cellodil

Dabei seit: 04.10.2006
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| RE: Dostojewski-Hörbücher |
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| Zitat: |
Original von Amadeus Kreisler
Also ich lese zum Beispiel zur Zeit "die Dotojewski-bücher"
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Kreisler!
... was liest Du denn von Dostojewski?
| Zitat: |
Original von Amadeus Kreisler
Ich mag Hörbücher auch sehr gerne |
... welche? Da bin ich für Empfehlungen immer zu haben.
Liebe Grüße
Sabine
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08.02.2009 05:50 |
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Rachmaninov
Administrator
    
Dabei seit: 17.03.2006
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Themenstarter
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| RE: Dostojewski-Hörbücher |
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| Zitat: |
Original von cellodil
| Zitat: |
Original von ab
| Zitat: |
Original von cellodil
Wer liest denn die Dostojewski-Bücher? |
Das kommt mir so absurd vor, wie wenn Du behaupten würdest, Kompositionen müsste man in der Partitur lesen, nicht aber anhören:
à la "Wer hört denn noch Musik?"
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Lieber ab,
war das so missverständlich? Uuups... Ich wollte einfach nur wissen, von wem die Texte auf den CDs, die oben abgebildet sind, gelesen werden. Also: Welcher Schauspieler und/oder Sprecher liest, bzw. ob einer liest oder das eine Hörspielfassung ist. Ich finde, dass das einen ziemlichen Unterschied machen kann (gewissermaßen wie bei Interpretationen in der Musik).
Liebe Grüße
Sabine |
Sabine,
habe noch nicht angefangen, da bei mir noch Moby Dick läuft mit seiner eigentümlichen Sprache.
Die FD Aufnahmen sind vollständige Lesungen, wobei ich Zweifel hege, dass diese Werke als Hörbuch wirklich taugliuch sind. Manches muss man wohl wirklich als Buch lesen.
Aber mal schauen.
Der Idiot wird jedenfalls "richtig" gelesen irgendwann.
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Administrator: Das Klassikforum
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08.02.2009 09:51 |
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